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mee sich nach erprobter Anhänglichkeit der Fran-zösischen an die Republik , so geschwind als mög-lich zurückziehen mußte. General Dumouriezwußte aber diesen Rückzug, nicht so ruhig gesche-hen lassen. Unaufhörlich mußte er mitKeller-wann vereint den Nachtrupp dieser durch Krank-heit geschwächten Armee angreifen. Er zerstörtesie alsdann. Hierdurch hätte er seine falschenMaaßregeln wieder gut machen können.
Ich will hier nicht untersuchen, was fürGründe die preußische Armee haben konnte, solange unthätig , vor der Armee des General Du-mouriez stehen zubleiben, es wurde hier wahr-scheinlich etwas politisch verhandelt, welches mi-litärisch nicht kann beurtheilt werden»
Die Diversion des Generals Cüstine nachMainz kann keine Operation nach einer Liniegenannt werden, weil sie hinlänglich basirt war.Diejenige des Generals Dumouriez gegen Bel»gieu, welche mit der Schlacht von Gemappeüufing, ebenfalls nicht, man muß aber gestehen,hgß General Custine im vortheilhafteren Lichte^scheint, als Dumouriez. Ich will zwarWcht untersuchen, ob er seine Operation nachMain ; mit Her gehörigen Thätigkeit betrieb; ob^ nicht auch Koblenz wegnehmen konnte, wel-ches die preußische Armee in die größte Verle-