Flanke und Rücken decken, bis in Champagne vorrücken. Mit noch grbßerm Erstaunen siehtman sie aber ungeschlagen und ohne andern Ver-lust, als den durch Krankheit erlittenen, der frei-lich beträchtlich war, wiederum zurückkommen;und freilich gereicht dieö den französischen Gene-ralen zur gar geringen Ehre. ES ist vielmehreine Satyre gegen die Kriegskenntnisse dieserGenerale, daß den isten Decbr. die Preußenwiederum wohl behalten bei Frankfurt waren,und ruhige Winterquartiere daselbst beziehen konn-ten. Der Regel nach mußte die preußische Ar-mee in Champagne gänzlich aufgerieben wer-den. Sie wurde zerstreut und gefangen. Niehat man einem Feinde ein schöneres Spiel indie Hände gegeben, und nie hat es der Feindweniger zu benutzen gewußt.
Im Feldzuge von 179z finden wir den Ge-neral Dumouriez sogleich wieder, wie er be-schäftigt ist, nach einer einzigen Operativnsliniein Holland einzudringen, er nennt es selbst durchein Nadelöhr hineingehen; ich muß aber geste-hen, daß dieses Nadelöhr mir eine militärischeKetzerei zu seyn scheint, weil es der Regel nachnothwendig ist, ein so breites Thor wie möglirhzu haben, um in ein Land zu dringen. Indes-sen muß man gestehen, daß die Sache dadurch