nichts zu ahnden, und aus Kleinmuth willigtensie in den Waffenstillstand.
Dumouriez bemerkt ganz richtig, die Ver-stärkung, welche man von der Rheinarmee ansich zog, hätten die Oesterreicher nach Tyrolschicken müssen. Eine einzige Bewegung mach-ten jedoch die Oesterreicher, welche militärischeIntelligenz anzeigte. Es war der Rückzug Erz-herzogs Carl nach Linz , statt es auf der Seitenach Wien zu thun. Dies verdient gelobt zuwerden; alles andere ist unter aller Kritik; undnie hat man eine gewissere Gelegenheit aus denHänden gelassen, seinen Feind gefangen zu neh-men, als hier. War die Armee in Tyrol starkgenug, so erlebte Bonaparte die Wiederholungder Scene bei den caudinischen Gabeln.
Ich bin vollkommen überzeugt, daß Volla-st arte gegen Oesterreich , auch wenn der gegen-wärtige Friede nicht wäre geschlossen worden,nichts ausgerichtet haben würde. Tyrol machtgegen Italien eben so eine ausgehende Grenze,wie die Grafschaft Glaz gegen Böhmen . Wennman in keine Kurtine neben einer Bastion ein-dringen kann, so kann man es auch nicht zwi-schen Tyrol und dem adriatischen Meere, ohneFlanke und Rücken zu verlieren» Das Bastletoder Tyrol mußte erst weggenommen werden;