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schingen nach MoreauS Uebergang des Rheinsaufnehmen, und dann um uns Herblicken unduntersuchen, was ein geschickter Kriegsanführerder Lage des Landes, den Dispositionen des Fein-des und seiner Stärke gemäß, mit derselbenWohl alles hätte unternehmen kdnnen; welcheMaaßregeln er ergreifen mußte, um dem Glückedes Feindes Schranken zu setzen, und selbstglücklich zu seyn. Dergleichen Betrachtungenmüssen sowohl denjenigen, welche den Krieg ver-stehen, als denen, welche ihn erlernen wollen,dachte ich, willkommen seyn.
Es ist allerdings richtig, daß die Oester-reicher sich sogleich so schnell als möglich rück-wärts der von mir angegebenen Linie werfen,und bei Pfullendorf zusammenziehen mußten.Wenn letzteres nehmlich noch geschehen konnte,und sie nicht, da sie umgangen waren, Gefahrliefen, theilweise geschlagen zu werden, wie esgeschehen ist; wenn es ferner noch möglich war,die linke Flanke sich wiederum frei zu machen.Und mit Tyrol wiederum in Verbindung zu kom-men. War dies letztere unmöglich geworden, syMußte vielleicht das Entgegengesetzte geschehen,und diese Betrachtung wird bestätigen, daß halbeEntschließungen und Maaßregeln gewöhnlich dieschlechtesten sind, und daß man von dem, was