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französischen Armee bei Salzburg verlangt war.Diese Armee konnten die Franzosen unmöglichbedrohen, so lange sie in Oesterreich noch etwaszu thun hatten. Von diesem Bedrohen habendie Journalisten und Zeitungsschreiber viel ge-schrieben, welche gegenwärtig sich das Ansehenvon Kriegsverstandigen geben. Die französische Armee bei Salzburg , hieß es, sey nun vhnweitdes Tagliamento , und könnte der österreichischenin Italien in den Rücken kommen. Ein Blickauf die Karte lehrt aber, daß sie noch ziemlichweit bis auf Togliamento hatte, daß Gebirgedazwischen zu übersteigen waren, und daß, wennsie dort hingekommen wäre, sie ohne Basis würdegewesen seyn.
Der Erzherzog Carl übernahm hierauf am!7ten den Oberbefehl der sich stets retirirendenArmee. Allein dieser Prinz konnte nun nichtsmehr thun, als sie hinter die Ems zu führen.Es wäre vielleicht noch möglich gewesen TyrolMit derselben zu gewinnen, und den FranzosenM die Flanke zu mauövriren; ^allein vorerst weiß'ch nicht, ob auch südwärts von Salzburg durchTyrol eine Straße nach Tyrol, über so hohe Ge-birge geht, und ferner ist es wahrscheinlich, daßdie österreichische Armee nun schon zu schwach,äu muthlos, zu abgemattet war, um mit der-
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