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sollen. Wenn man einen Fluß zu vertheidigenhat, so pflegt meist die taktische Güte eines Po-stenS mehr dessen Besetzung zu veranlassen, alsdie strategische. Dies ist aber ganz falsch, wo,wie bet einem Fluß - Uebergang, eigentlich garkein Frontgefecht vorfallen kann, und die Ope-ration durch Strategie, das heißt Märsche, mehrwie durch Taktik (Gefechte) bewerkstelligt wird.
Wahrscheinlich also vermochte die Güte desPostens bei Pozzola den österreichischen Generaldort seine Kräfte fast ganz zu versammeln. Al-lein zu sehr sich zu konzentriren, ist ein eben sogroßer Fehler, als in einer Kette kleiner Postensich auf einer langen Linie zu zerbröckeln. DasSystem eine Truppenmauer zu bilden, wie manes dem Geueral Lascy in seinem Feldzuge ge-gen die Türken vorwirft, ist gehörig modificirt,der Natur des neuern Krieges ganz gemäß, unddie Ausdehnung wird in einem Fcldzuge frühoder spat durch die Umstände herbei geführt.
Allein die Jertheilung muß in Corps, nichtin Trupps geschehen, und gewisse Punkte einerLinie, nicht die Linie selbst, sind zu besetzen, sowie bei einer Festung die Bastione die Kurtinevertheidigen. -
Um eine Linie zu vertheidigen, muß mandie beiden Endpunkte besetzen, -vclche dann als