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den zu passiven, da dann das ganze Mailandi-sche den Kaiserlichen in die Hände gefallen wäre.
Dies genau erwogen, wäre also die Stel-lung bei Govornolo unnütz gewesen, wenn sienicht zu andern Zwecken gedient hatte. Ohnesie gab man den Franzosen die ganze HalbinselItalien , südlich des Po Preis. Sie würden denPo haben detaschiren, dadurch die Kaiserlichenin einem Halbzirkel von Corps umfassen undihren Rücken bedrohen können. Diese Stellunggab im Gegentheil den Oesterreichern eine Leich-tigkeit, den Krieg südwärts des Po zu spielen-Sie theilten also die Aufmerksamkeit der Fran-zosen , folglich ihre Kräfte.
Ohne die Stellung von Peschiera , konntendie Oesterreichs von Deutschland und den Quel-len ihrer Macht abgeschnitten werden, ohne wel-che Verbindung ein Heer, -so wie ein Fluß gatbald dahin schwindet. Ohne ein Corps bei Pe-schiera , konnte der Mincio gar nicht verthei-digt werden.
Dagegen machte es den Uebcrgang bei Mon-zambano und jeden andern unterhalb Peschiersunmöglich. Denn das daselbst gestellte Corp^konnte ja in diesem Falle verbrechen, den H>^übergegangenen in den Rücken kommen, sie vo>§Mailandischen abschneiden, das denn ist die Ha»dc