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Der Befreiungs-Krieg der Katalonier, in den Jahren 1808-1814 / von H. von Staff
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Fruchtbarkeit, Klima, Art des Anbaues und Selbsterzeugnißaller Kriegsmaterialien höchst günstig vereinigen.

Der Anbau des Landes wird mit einer sehr großen Be-triebsamkeit, bis in die höhern Gebirgsthäler getrieben. Ue-berwiegend ist die Waldbedeckung aller Höhenzüge, der davonbefreite Raum ist in -Weinbau und Felder getheilt, welche letz-tere nur in den wenigen großem Thälern zusammenhängendsind, durch ihre doppelte Erndte in einem Jahr aber sehr er-giebig werden. Wiesen allein fehlen der Provinz sehr, daherauch die wenigen vorhandenen, mit vorzüglichen Bewäffe-rungs-Anlagen versehen sind.

Durch den hohen Grad von Ausbildung des Ackerbaueswird es Katalonien möglich, nur selten Getreide in seinen Ha-sen einführen zu müssen, und sogar zuweilen dem fruchtbarenaber nachläßigen Valencia davon noch verkaufen zu können.

Die Viehzucht ist, im Ganzen genommen, unbeträcht-lich, da es an Weiden fehlt. Schweine werden noch ammeisten gezogen, da die große Menge von Eichenarteneine vortefflirche Mast giebt. Pferde von reiner Racegiebt es fast durchaus nicht, dagegen alle mögliche Ab-stufungen vom Maulthicr bis zum kleinsten Steinesel.Handel und! Fabricken aller Art sind lebhaft betrieben, undstehen durch Barcelona , mit dem Auslande in ausgebrei-teter Verbindung. Die Kanonengießerei in Barcelona ist eineder bedeutendsten Spaniens , eben so die Gewehrfabricken zuBarcelona , Jgualada und vorzüglich für Jagdgewehre zuRipoll. Obgleich jetzt die Provinz kein Eisen selbst gewinnt,so steht sie doch in der Kunst des Härtens und guten Vcrarbei-tens dieses Metalls im Ruf, Solsona , Eardona, Cellent ver-arbeiten Stahl und Eisen im Kleinen, während die Küste eineMenge Ankerschmieden hat.