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östlich in beut Llobregat minor. Ein Theil der kleinern Bächeist im Sommer fast ganz trocken, alle schwellen aber bei starkemRegen ganz außerordentlich an, und sind dann sehr reißend; sodaß die starken steinernen Brücken allein zur Passage dienen kön-nen, welche sich nur aufder großen Chaussee von la Junquerra nachFigueras , über den Llobregat minor und die Muga vorsindeu.Flüsse vereinigt, nehmen noch einen kleinern bei Figueras auf.Beyde begrenzen so zunächst dcnHauptrücken des Gebirges gegendie Ebene des Ampurdans und ergießen sich bei Castello de Am-purias in ein Binnengewässer, wohin sich, die Wege nachRosas schneidend, noch der Olina und ein kleiner Bach ergießen.
In die fruchtbare Ebene des Ampurdans fließt die Fluvia,die sich bei der festen kleinen Stadt Castelfollit, aus mehrerenBachen vereinigt, und dann links die höher herabkommendeLlera aufnimmt; sie tritt eineLeguasi ^Stunde) unter Besalu,auf dem linken Ufer aus dem Gebirge, ist aber rechts von we-niger hohen Bergen begleitet, die bei Bascara sich auch aufdem linken Ufer wieder erheben und gegen die Küste erstrecken.Die Fluvia hat bei Besalu und Castelfollit steinerne Brücken,sonst unterhalb nur Fahren und Furthen; sie schwillt so starkan, daß sie schon nach jedem starken Gewitter, oft einige Tagegar nicht passirt werden kann.
Der Ter ist der erste größeer Fluß, er entspringt oberhalbCamprodon am hohen Schlußrücken bei dem Col de Nuria, gehtüber Ripoll , wo er den starken Nebenfluß Ribos aufnimmt,in einem sehr tief eingeschnittenen starken Gebirgsthal, das sich,mit einer Menge kleiner Bäche auf beiden Seiten, zwischenhohen Gebirgszügen in kleine Nebenthaler erweitert. Erst inder Gegend von Vich, besonders rechts, öffnet sich das Thalzu einer kesselförmigen Ebene. Unter Vich wird der Ter, vonder Gebirgsmasse des Monseny, östlich gedrängt. Auf dem