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Bestürzung fortgerissen, ließen ihr sämmtliches Geschütz stehe»und alles floh gegen Arnes del Munt und Arncs dcl Mar ingrößter Verwirrung. Lechi hatte im Fort Mongat zehn undin Mataro sechs Kanonen erobert, für die Katalonier einäußerst großer Verlust. Der französische Verlust an Menschenwar geringer, als in den frühern Gefechten. Man konnte am18- Iuny Mataro, mit seiner Umgegend, fouragiren undbedeutende Vorräthe nach Barcelona fördern. Durch dengehabten Erfolg aufgemuntert, wollte Lechi am rytenversuchen, die Katalonier in ihrer Stellung auf der Küsten-straße, hinter dem kleinen Bach Gavarre bei Canet del Marund St. Pol, zu vertreiben. Er fand sie zwischen den beidenDörfern Arens del Munt und Arens del Mar auf einem Wegeaufgestellt, der, von einem kleinen Bache durchschnitten, hierdie Küsten-Straße sehr schwierig, mit der über Hostalrichverbindet. Die Katalonier schlugen sich mit unerwarteterFestigkeit. Lechi konnte weder an dem kleinen Bach zwischenbeiden Dörfern vordringen, noch eins derselben flankiren, dadas eine hart am Meer, das andere an dem Hange des höhernGebirges lag. Man mußte sich endlich entschließen, beideDörfer zugleich mit Gewalt durch das Bajonnet zu nehmen,was auch, nach wiederholten Versuchen, mit starkem Verluste,durchgesetzt wurde. Diese Aufstellung der Katalonier warjedoch nur, als eine vorgeschobene zu betrachten. Hinter derGavarre stand, auf den hier höhern Bergen, eine beträchtlicheZahl von spanischen Truppen und Katalans, während Canetdel Mar auch durch vier Stück Geschütz vertheidigt wurde.Lechi war nur, gegen 4,002 Mann stark, bis hierher vorge-gangen, er suchte wieder die erste Bestürzung mit dem Bajon-net zu benutzen, wodurch es ihm abermals gelang, durchsehr schnelles Verfolgen im Canet mit den sich hineinwerfenden