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Cornella wurden gleichzeitig angegriffen. Die Unternehmungder Spanier hatte sich darauf gestützt, daß die Franzosen dmangeschwollenen, mit Eis gehenden Llobregat, nicht würdenan der Mündung überschreiten, und ihnen dadurch vom rechtenUfer aus in Flanke und Rücken gehen können. Um dieseVoraussetzung zu vernichten, wurden von Barcelona aus,einige kleinere Fahrzeuge längs der Küste in den Llobrezatzwischen Cornella und das von den Kataloniern sehr schwachbesetzte Dorf St. Boy gebracht. Eine Infanteriekolonne unterdem General Goultus konnte am frühen Morgen bei St. Boyübergehen; während es mit ihrer Hülfe gelang, Kavallerieunter dem General Lesgier^ bei St. Feliu durch den Flußfetzen zu lassen. An einem kleinen, von dem Dorfe Cervello,an der Straße nach Villafranca kommenden, durch zwei rei-tenden Geschütze vertheidigten Bache, kam das Gefecht auf demrechten Ufer des Llobregat lange und hartnäckig zum Stehen;bis endlich die Wegnahme von Molins del Rey durch die unterLechi stürmenden Truppen zu Gunsten der Franzosen ent-schied. Die Katakonier wurden, mit Verlust von drei Kano-nen in Molins del Rey , so wie der beiden reitenden Geschütze,bis über die Noya verfolgt; konnten sich nicht in Martorellhalten, litten beträchtlich und warfen in Menge die Waffenweg. Die Franzosen fouragirten einige Tage, Unter bestän-digen Gefechten mit den Einwohnern, das rechte Ufer desLlobregat; kehrten dann aber sogleich nach Barcelona zurück,was die Unruhen daselbst und starke Zusammenrottnngen amBezogs nothwendig machten. Die Behauptung von Barce lona und der umliegenden Ebene wurde jetzt das einzige Zieldes General Duhesme, welcher diesen Ort in Vertheidigungs-zustand erklärte, und demnach sich nach französischen Gesetzenan die Spitze der Obrigkeiten stellte.