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Der Befreiungs-Krieg der Katalonier, in den Jahren 1808-1814 / von H. von Staff
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108
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Muth und Ansehen. Die Stadt Figueras selbst ist offen undwar mit in der Einschließungslinie des, auf der Höhe liegen-den, von wenig mehr als 1,000 Franzosen besetzten EastcllsSt. Fernando. Die Einwohner hatten sich friedlich bezeigt,verkauften fortwährend Lebensmittel und schützten selbst mehr-mals einzelne Personen der Besatzung, die Einkaufe wegen,zu ihnen herabgekommen waren. Es schien, als wenn diedrohende Lage des Castells gegen die Stadt zu seinen Füßenein solches Betragen den Einwohnern vorschriebe, unter diesengab es aber unternehmende Köpfe, die nur darauf warteten,die Besatzung sicher gemacht zu sehen, um sich selbst desCastells zu bemächtigen. Eine Schöne der Stadt wußte diebegonnene Intrigue mit einem Staabsoffizier der Besatzungfort zu spielen, eine Pforte des Castells bieb zu dessen nächt-lichem Herabschleichen geöffnet, nur eine Schildwacht warstumm über den Haufen, zu stoßen, um unbemerkt in einemwenig beobachteten Theile des Grabens Truppen sammeln zukönnen, denen der Weg in den innern Raum dann mehrfachoffen stand. Die unruhige Hast der Katalanen verrieth dirschon Eingedrungenen, die Wachen gaben Feuer, schnell kamdie Besatzung unter Waffen. Den fehlenden Staabsoffizierfür verloren haltend, begann nun, um ihn zu rächen und vorähnlichen Versuchen abzuschrecken, die Artillerie des Kastells,die ganze Nacht durch ein zerstörendes Feuer auf die Stadt,welches solche halb in Trümmern legte. Ein schöner Charak-terzug war es, daß der französische Offizier der -Rache nichtPreist gegeben, sondern ihm die Mittel an die Hand gegebenwurden, um verkleidet wieder in das Castell zurück kehrenzu können.

Seit diesem den Katalans verunglückten Versuch, erhieltdas Castell' St. Fernando keine- Lebensmittel mehr, sondern