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Der Befreiungs-Krieg der Katalonier, in den Jahren 1808-1814 / von H. von Staff
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wo gerade bessere Nahrung oder Gelegenheit zu Beute zuhoffen war. Alles dieses zusammen bewirkte eine äußerst be-trächtliche Desertion, wozu die ausgebreitete und zertheilteStellung und der tägliche kleine Krieg die besten Gelegenheitendarboten. Dieser kleine Krieg war jetzt wieder sehr lebhaftund harte dadurch eine unermüdliche Fortdauer erhalten, daßjetzt alle Kirchspiele förmlich gehalten waren, beständig Gueril-las bewaffnet zu erhalten, wobei die Mannschaften sich ein-ander ablösten, und die Waffen übergaben. Die vornehmstenGeistlichen des Landes waren im Hauptquartier des von der,obersten Regierung nun förmlich zum Capitain General er-kannten Don Enrique O- Donei; sie statteten ihm vonÄllensiehenden Compagnien der Kirchsprengel in ganz Katalo­ nien Wneht ab, und setzten seine Befehle an diese in Thätig--M""' Außer der Einführung mehrerer Ordnung in die stehen-Mn'Wetillas, wurde noch eine neue Einrichtung durch Errich-^ttUg chaEdnischer Legionen getroffen, welche, wie sich spaterÄgabch' sehr unzweckmäßig und dem Volkscharakter unange-mieffen war, und die Hauptursache wurde, warum O-Donelgänzlich das Vertrauen der Katalans verlor. Man fügteriemtich alle Miquelets, Ouintas, Tercias, Sematenes, per-manenten Guerillas oder Partidas u. s. w. in Legionen zu4,ooo Mann jede zusammen, gab ihnen bestätigte Offizierszu Anführern, und ließ sie dem geregelten Militair geschloßensich' anreihen. Jede Legion zerfiel in zwei leichte Sectionenvon üHoo Mann, deren jede eine Provinzial - Grenadier-Jäger^ oder Schützen - Compagnie hatte. Um den LegionsGewehte Hch verschaffen, wurden Sections-Lieutenants-Stellen'eines Lieutenants Stelle aber für 200 GewehrederbDen. Wer gy Gewehre lieferte, war von der Aushebung(Quinta) befreit.