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Der Befreiungs-Krieg der Katalonier, in den Jahren 1808-1814 / von H. von Staff
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255
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Es zeigte sich, daß das etwas hochliegende Dorf Sän Susanan der Küste unter Waffen war. Eine reguläre starke Com-pagnie Bergbewohner vertheidigte geschloffen einen Aufwurfund eine Versperrung quer der Landstraße, sie wurde seitwärtsnoch von einem Theil der Einwohner des Fleckens Pinedaunterstützt. Es kostete ein sechsstündiges heftiges Gefecht, eheVe-räier, dessen Truppen gänzlich aufgelöst wurden, ohneWeg zu halten bei diesen Orten vorbeikam; ihm selbst wurdeein Pferd unter dem Leibe erschossen, und er vom Sturz be-sinnungslos weggetragen. Zum Glück war Malgrat nichtunter den Waffen, und das von Veräier'g Truppen besetztgebliebene Städtchen Blanas bot hinter der Tordera ein sicheresNachtlager, von dem das Detachement am andern Tageeiligst mit einem beträchtlichen unterdessen in Blanas zufam»mengebrachten Lebensmittel - Transport gegen Grrona zurück-kehrte. iv

Wie wenig die vielfachen Proclamationen und die wirk-lich äußerst strenge'Kriegszucht, in Rücksicht des Benehmensder Truppen gegen alle friedlich lebenden Katalonier, auch setztnoch wirkten, beweißt die schriftliche Antwort, die ein imDorfe Viladrau, auf der Verbindung von Hostalrich über Arebucias nach Dich, commandirender italienischer Bataillonschefauf die Einladung erhielt, die er an die Gemeinde dieses Ortsergehen ließ, um sie zur Rückkehr zu bewegen. Die Gemeindeerklärte:Damit die ganze französische Nation erfahren solle,wie ihr Dorf seine Religion, seinen König und sein Vaterlandliebe, wäre die ganze Mannschaft cntschlossen, sich eher.alsFemde in den ewig eisigen Felsen des Monseny zrr begraben,als je untebfranzösischer Herrschaft zu leben." ncürnM >c?

Unterdessen hielt sich v-Oünel für stark genug,nunddie französischen Streitkräfte für so sehr zerstreut, daß er einen