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wiesen waren. Zeder bewaffnete Katalan, der noch lebendgefangen wurde, war nach erlassenem Armee-Befehl demStrang verfallen. Es hatte sich gegenseitige Rache zu einerWuth entflammt, die mit erfinderischer gräßlicher Lust täglichdie Landstraße mit neuen Greuelscenen füllte. Vor allem ge-fielen sich die neapolitanischen Linien-Regimenter darin, ihrePostirungen mit unerschöpflicher Ersinnung zum Schauplatzjeder Marterscene zu machen und sie mit dem Tode spielend zuverzieren. Da gab es Ruhebänke, Altäre, Pyramiden,Trinkgeschirre oder geschnitzte Arbeiten von Schädeln undKnochen, an den nächsten Bäumen gingen, oft in spotthaftenGruppen,, die zu Tode gequälten verstümmelten Leichnamenicht aus. In kurzen Entfernungen zwischen den Verbin-dungsposten hängten oder nagelten dagegen die Katalqns, inwo möglich an Grausamkeit übertreffenden Gruppen, die Un-glücklichen auf, die ihnen verwundet oder krank, oft scholl aufder Rückkehr in die Heimath, in hie Hände sielen. Die Wuthder Katalans erglühte immer blutdürstiger, und nahm einenunermüdlichen Charakter an, der gegen die Muthlosigkeit oderVerzweifelung der Truppen des ?ten Corps ein nachtheüchesUebergewicht behauptete. .
Marschall Macdonald erkannte, wie seine Truppen^um aus diesem Zustand herausgehoben zu werden, zu thätigenUnternehmungen in weniger erbitterte Gegenden geführt wer-den müßten, und wie es sein Vortheil verlange, ein gegenseitigmenschlicheres Verfahren wieder herzustellen. An die schwie-rige Bedingung des Unterhalts durch Zufuhren aus Frankreich geknüpft, mußte noch im Ampurdan verweilt werdest, bis'-erstBarcelona wieder so hinlänglich versorgt sei, daß eL ÄehrereMonate nicht die Verwendung der aktiven Truppen zMweiternUnternehmungen behindere. - ^ '