Detaschenrent, nachdem sich letzteres bei der Annähe-rung des Feindes bei Utrara (einem Wirthshause)aufgestellt hatte, zu einem unbedeutenden Gefechte kam.Das russische Kavallerie-Detaschenrent retirirte durchWarschau nach Praga; ihm folgte auf dem Fußedie preußische Besatzung von Warschau , die hintersich in der Nacht vom 2gsien zum 2gsten Novemberdie Weichselbrucke zerstörte. Den 2ysten Novemberhielten der Großherzog von Berg und der MarschallDavoust an der Spitze ihrer Armee-Corps ihrentriumphirenden Einzug in die Hauptstadt der Sar-in aten.
Nach zwei Tagen Ruhe sah man von russischerSeite dem zweiten Dezember, als dem Jahrestage vonAusterlitz, beunruhigt entgegen, und leider ward es einTag von keiner guten Vorbedeutung. Der GeneralSedmaratzki nähmlich verließ mit der 6 ten Division,wie man sagt, ohne Befehl, ohne ein Gefecht undohne eine ihn entschuldigende Ursache (wenn man seinVorgeben, daß ihn die Franzosen durch das östreichi-sche Gebiet würden umgangen haben, dafür nicht gel-ten lassen will) auch das rechte Weichselufer, undzog sich bis an den Narew zurück; worauf der Ge-neral Benningsen am Zten Dezember allen russischen Truppen den unerwarteten Befehl ertheilte, überalldas rechte Ufer der Weichsel zu verlassen.
Die russische Avantgarde blieb an den FlüssenNarew und Wkra stehen; die zweite Division nahm ihrHauptquartier in Makow und kantonirte am Flusse