reitende Artillerie und die Regiments-Kanonen ließich die Anhöhen bei Czarnowe besetzen.
Der Feind hatte nun von der Insel Kanonenmitgebracht, die er vorzüglich auf unsere Mitte rich-tete; er stürmte jetzt zugleich von allen Seiten so-wohl das Dorf als auch die Anhöhe, auf der esliegt, wodurch er mich nöthigte, mich auf das ziem-lich große Feld hinter dem Dorfe zurückzuziehen undmeinen völligen Rückzug anzutreten. — Die schwereArtillerie setzte sich sogleich nach Nassielsk in Marsch;die reitende Artillerie und die Jäger deckten mei-nen Rückzug, bis ich meine Position eingenommenhatte. Der Feind rückte durch das Dorf unter leb-haftem Kanonen- und Gewehrfeuer, ungeachtet dertapfersten Gegenwehr, vorwärts. Hierbei wurde erjedoch mit Kartätschen empfangen und mit dem Ba-jonett noch einmal in das Dorf zurückgedrängt, wor-auf er mir einige Zeit Ruhe gab, die ich dazu an-wendete, meine Truppen zum Rückzüge zu ordnen:denn bei der Dunkelheit der Nacht und dem Vor-theile des Feindes, daß er sich immer mit neuenTruppen verstärkte, blieb mir'nichts übrig, als mei-nen Rückzug anzutreten, nachdem ich beinahe unun-terbrochen dreizehn Stunden in dem stärksten Kano-nen- und kleinen Gewehrfeuer gestanden hatte.
Es war des Morgens um 4 Uhr, als ich denBefehl zum Rückzüge gab. Meine Arriergarde be-stand aus 3 Bataillonen Jäger und aus 4 Eskadro-nen Husaren, die gegen Ende des Gefechts aus