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wonnene Schlacht bei Pultusk von Seiner Majestätdem Kaiser den St. Georgen-Orden der zweiten Klaffeund das Oberkommando über die russische Armee.
Den i2ten Januar kam das Hauptquartiernach dem Dorfe und der Poststation Osowietz aufdem rechten Ufer des Bober, über den nur hier eineFahre führt. Da es den Russen zu langweilig war,auf das Uebersetzen der Armee zu warten, so gingbei Goniadz , wo der Fluß leicht gefroren war, sowohlKavallerie als Infanterie, erstere die Pferde führend,an mehreren Stellen mit vieler Gefahr über dasbiegende Eis. (Es sind gerade hundert Jahre, alsCarl der i2te auch hier über den Bober ging.)
Den iZtcn Januar kam das Hauptquartier nachdem Städtchen Sczuszin.
Den i/jten Januar rückte die russische Armee überdie Altostpreußische Grenze vor; das Hauptquartierkam nach dem Städtchen Diala. Der Graf Buxhoew-den verließ heute die Armee, doch behielt der Gene-ral Benningsen den gemeinschaftlich entworfenen Ope-rativnsplan bei, versammelte die russische Armee von7 Divisionen, die zusammen 76,000 Mann stark wa-ren, zwischen Lätzen und Aaris gleichsam hinter einemVorhänge, den der Spirding und Loewenthiner Seebildete, passirte in 4 Kolonnen die dortigen Defileen,und erschien nach einem Marsche von 4 Meilen mitseiner ganzen Armee bei Rein mitten unter den Fein-den. Er wollte in Verbindung mit dem preußischenCorps, welches auf feinem rechten Flügel die gte