Man verschanzte zwar den rechten und linken Flügelund erbaute einige Brücken über den Pregel , aberdennoch blieb diese Stellung immer gleich gefährlich.
Den uten, i2ten und rgten Februar blie-ben beide Armeen in ihrer Stellung; die französischeHauptarmee und das Hauptquartie-r in Preußisch-Eilau; ihre Avantgarde auf dem rechten Ufer desFrischingflußes in den Dörfern Mahnsftld, Werms-dorf uud Lichtenhagen rc. Die russische Avantgardestand in den Dörfern Ludwigswalde, Borchersdorfund Gollau. Nur der General-Lieutenant L'Estocq verlegte den roten sein Hauptquartier von Friedland nach Allenburg, von wo aus über Wehlau bis hinnach Königsberg mehrere Detaschements den Pregeldeckten. Auch schickte man an das zugefrorne Hafund nach Brandenburg Truppen, von denen täglichmehrere Gefangene gemacht wurden-
Der französische General Bertrand reisete, wieman sagte mit Friedensvorschlägen an den Königvon Preußen nach Memel . Der Fürst Bagrathionging eben so schnell nach Petersburg , um wahrschein-lich sowohl diese für Rußland sehr wichtige Nachrichtzu überbringen, als auch um über den Zustand derArmee und ihre Bedürfnisse dem Kaiser einen münd-lichen Rapport abzustatten, und durch einen kaiserli-chen Befehl die Mißverständnisse zu heben, die zwischenden Generalen Benningsen undKnorring obwalteten *).
») Der General Knorring war dem Patente nach ältererGeneral en Chef als der General Benningsen, doch