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Tagebuch während des Krieges zwischen Russland und Preussen einerseits und Frankreich andrerseits, in den Jahren 1806 und 1807 / geschrieben von Carl von Plotho
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80
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Man verschanzte zwar den rechten und linken Flügelund erbaute einige Brücken über den Pregel , aberdennoch blieb diese Stellung immer gleich gefährlich.

Den uten, i2ten und rgten Februar blie-ben beide Armeen in ihrer Stellung; die französischeHauptarmee und das Hauptquartie-r in Preußisch-Eilau; ihre Avantgarde auf dem rechten Ufer desFrischingflußes in den Dörfern Mahnsftld, Werms-dorf uud Lichtenhagen rc. Die russische Avantgardestand in den Dörfern Ludwigswalde, Borchersdorfund Gollau. Nur der General-Lieutenant L'Estocq verlegte den roten sein Hauptquartier von Friedland nach Allenburg , von wo aus über Wehlau bis hinnach Königsberg mehrere Detaschements den Pregeldeckten. Auch schickte man an das zugefrorne Hafund nach Brandenburg Truppen, von denen täglichmehrere Gefangene gemacht wurden-

Der französische General Bertrand reisete, wieman sagte mit Friedensvorschlägen an den Königvon Preußen nach Memel . Der Fürst Bagrathionging eben so schnell nach Petersburg , um wahrschein-lich sowohl diese für Rußland sehr wichtige Nachrichtzu überbringen, als auch um über den Zustand derArmee und ihre Bedürfnisse dem Kaiser einen münd-lichen Rapport abzustatten, und durch einen kaiserli-chen Befehl die Mißverständnisse zu heben, die zwischenden Generalen Benningsen undKnorring obwalteten *).

») Der General Knorring war dem Patente nach ältererGeneral en Chef als der General Benningsen, doch