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komrnandlrt, von 4 bis 5c>oo Franzosen, die zu demCorps des Marschalls Ne!) gehörten (der bereits Gutt-stadt und Wormditt besetzt hatte) auf den Feldernvor dem Dorfe Launau angegriffen. Es kenn zwischenihnen jedoch zu keinem seh-, bedeutenden Gefecht, sondernes blieb nur bei einem lebhaften Feuer der Tirail-leurs, welches beiden Theilen zusammen vielleichtrooo Todte und Dlessirte kostete. Die Russen warfenden Feind zurück bis in den Wald bei Zechern, undmachten dabei einige hundert Gefangene. Der Gene-ral-Lieutenant Sacken war mit ungefähr gooo Mannhinter Launau zur Unterstützung der Avantgardeaufgestellt.
Den gten März blieb die Armee bei Hcilsberg versam-melt, ste besetzte auf dem rechten Ufer der Alle die Dör-fer Reichenberg und Liebenberg. Das Hauptquartier desGenerals L'Estocq kam heute nach dem Dorfe Eisenberg.
Den 6ten März veranlaßte ein Kosak durch diefalsche Meldung, daß der Feind von Guttstadk herin schwarzen Kolonnnen (Tschorne Kolonne) anrücke,einen Allann. Nachmittag wurde von der Avant-garde gemeldet, daß die Franzosen sich von Launaunach der Gegend von Freimarkt zurückgezogen hät-ten; auch kamen aus Danzig von dem damaligenGouverneur, General-Lieutenant Mannstein schlechtsNachrichten, diese Festung betreffend.
Den 7 ken März wurde das Hauptquartier nachBartenstein zurück verlegt, und der Armee wurdenin den Dörfen zwischen Bartenstein und Heilsberg