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bürg und Gollup gehen, den Fluß Drewenz mit sei-nen ungünstigen Ufern forziren, und gerade aufLhorn losmarschiren; in jedem Augenblick zur Schlachtbereit seyn, und sich durch die erwähnten Seitencorpsseine Flanken sichern müssen.
Auf diese Bewegung der russischen Armee wür-de die französische wohl schwerlich über Braunsberg nach Königsberg vorgerückt seyn, obgleich ihre Haupt-macht bei Riefenburg und Elbing stand und einZ2,oc>o Mann starkes Velagerungs--Corps bei Dan-zig. Zwar hatten die Franzosen Königsberg leichternehmen können als je; allein sie würden sich dabeiauch der Gefahr ausgesetzt haben auf ihrer rechtenFlanke leichter als je umgangen zu werden, und wennsie nur Thatkraft, Unternehmungssinn und Plan beiihrem Feinde gemerkt hatten, würden sie schwerlich«in Wieder-Umgehen der russischen Rechte gewagthaben. Ueberhaupt wurde der Angriff sogleich ent-schieden haben, ob die russische Armee sich einenglücklichen Erfolg versprechen durfte; fiel derselbenicht dem Wunsch und der Rechnung gemäß aus,so blieb der russischen Armee der Rückzug hinter denSpirding See offen, eine Stellung, die sie, wenn siedie Weichsel nicht behaupten konnte, von Anfangan hatte einnehmen und behalten müssen.
Gleichzeitig mit dem Zentrum hatte das 2 Di-visionen starke Corps des Generals Lutschkow, als derlinke Flügel der russischen Armee, von Ostrolenka vorrücken müssen. Der Widerstand des ihm gegen