Rußland, das mit den Erzeugnissen seiner fruchtba-ren Kornfelder seine benachbarten Lander versorgt,konnte jetzt bei offener Schissfah" und im Besitz ei-ner Flotte für seine Armee kein Proviant herbeischaf-fen. Und die Armee wollte sich auch noch diesen erkäm-fen; denn sie war in ihren Kantonirungsguartierendes Hungerns überdrußig; ein Hindeuten, wie einstvon Potemkin bei Oczaksw: „ihr hungert hier, unddort in jener Stadt leben sie im Ueberfiuß, es liegtan euch, macht, daß ihr sie nehmt," hatte auch hierWunder der Tapferkeit hervorgebracht.
Aber es ging die Zeit dahin 'in dumpfer Un-thatigkeit; die wenigen Strahlen der Hoffnung zumBeßerwerden verbleichten immer mehr, und es zeigtesich der letzte Ausgang in seiner Dunkelheit nichtherzerhebend und tröstend. Oestreich vernichtete durcheine bestimmte Erklärung, daß es an dieser Koali-tion nicht theilnehmen könne, die Täuschung, welcheRußland und Preußen noch immer unterhalten hatten.Doch wie konnte nur jetzt, da der politische Himmelmehr als jemals umwölkt war, und auch die letztenStützen des preußischen Staats (worunter ich dieFestungen in Schlesien , so'wie Danzig und Colbergverstehe) wankten, wie konnte das Vordringen von 8 bisio,ooo Schweden (die dem Marschall Morticr, als erSchwedisch-Pommern verließ, um Colberg zu belagern,nachfolgten,) nur einen Moment die niedergedrückteImagination erheben? Doch, um die Schatte» des