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aus allen russischen Batterien, welches den angrei-fenden und sich immer verstärkenden feindlichen Ko-lonnen auch nur den geringsten Vortheil zu errreichen,lange Zeit unmöglich machte; mehrere Kavallerie-Angriffe, und unter diesen einige von der preußi-schen Kavallerie, wurden theils mit Erfolg gethan,theils vorn Feinde abgeschlagen, bis es gegen icrUhr des Abends den Franzosen gelang, die SchantzeNo. 2 zu erobern; allein in demselben Augenblickgriff das Regiment Kaluga , geführt vom GeneralWarnek, die Verlorne Schantze mit dem Bajonettan, und eroberte sie unterstützt durch ein gut ange-brachtes sich kreuzendes Kanonenfeuer zurück. Die-ser Augenblick war der entscheidende; wäre es denFranzosen gelungen, die russische Schlachtordnungzu durchbrechen, wozu ihr der Besitz dieser Schantzesehr behülflich seyn konnte; so war der größte Theilder Armee zwischen der Alle und dem Semsebacheingeengt, in einer sehr üblen Lage. — — DasFeuer und die immer neuen Angriffe dauerten hier-auf noch ununterbrochen bis Mitternacht, wo sichendlich der von allen Punkten zurückgewiesene Feind«ine Viertelmeile bis auf die Anhöhen diesseits Vc-werniken zurückzog, und in Position stehen blieb *).
') Ihren eigenen Berichten zufolge, war die französischeHauptarmee erst gegen Mittag von Guttstadt aufge,brechen, und ihrer Avantgarde, welche aus den Corpsder Marschalle Soulk, Lanncs und des Großherzogs vonBerg bestand, auch noch aus einigen Verstärkungen,(al» die Füsiliere der Garde von dein General Savary