Scholl war die Nacht gekommen über die müdeNatur schätzend ihren Schlaf, den sie schläft nachewigen Gesetzen in gleich wiederkehrenden Stunden— und der Mensch, ihr Edelstes, ihr Volkommen-stes höhnt so wie den Frieden der Menschheit, auchden Frieden der Natur; er durchwacht in erschöp-fender Anstrengung die dunklen stunden, die ihn,gegeben als Ersatz für die Schwäche seines Wesens,und er durchwacht st- nicht für gute Thaten, son-dern sich quälend, wie er bereite die schrecklichstenUebel seinen Brüdern. Dazu raubt er sich gierigdie Stunden deS Schlafs, und würde sein Leben ofthingeben, wenn er sich von jener Anforderungauf kurze Zeit losmachen, und leben, und wa-chen könnte. Aber auf lange gestattet die Naturnicht ihren Kredit; sie mahnt den Menschen an seineSchuld und fordert sie mit unerbittlicher Strenge.So standen auch b-er die Kämpfenden einander ge-genüber, wie in ruhiger Eintracht; es war dieNacht und die Schwache der Menschen - Natur, dieden Frieden gebot, doch nur um für das neue Er-wachen den neuen Krieg zu geben.
Aber wachen für sie alle die Ermatteten, überdie der Schlaf fiel, erwägen für sie alle das Schick-
konunandirt), die sie zu dem immer heftigern Kampfenachgeschickt erhalten haue, gefolgt. Sie soll dieseNacht nur bis zwischen Launau und Bewerniken ge,kommen seyn; doch nach ihrer eigenen Angabe schon denrechten Flügel der russischen Position umgangen und dirStraße nach Landrberg verlegt haben.