jenseits nach Georgenau hin liegenden Wald, wobeisie 4 Offiziere und 56 Gemeine zu Gefangenen mach»ten. Hierauf stelltt der General-Lieutenant Kollo»gribow (der altere von beiden Generale«) Eska»dronen Kavallerie und ig reitende Kanone« auf demlinken Ufer der Alle, vor der Stadt Friedland, ge,genäber den Dörfern Sortlak, Posthenen und Hein,richsborf auf, und detaschirte von dem Chevalier-Garde-Regiment, r Eskadron nach Groß-Wormsdorf ,i Eskadron nach der Stadt Allenburg , und 3 Eskadro-nen und Z reitende Kanonen nach Wehlau , um diese Ueber-sänge der Alle zu besetzen, und dieBrücke abzubrennen *).
Ungefähr um Z Uhr Nachmittag marschirte vonder Armee die Garde-Infanterie-Kolonne, von demGeneral-Lieutenant Mallntin geführt, von Roms-dorf mit dem Befehle ab, Friedland so schnell alsmöglich zu erreichen, jedoch muste sie den weitestenWeg durch die Dörfer LFwenstekn, Loskeim, Laggar-ben, Grünhof, Friedenberg, Böttchersdorf und L'lle-nau machen, weshalb sie ganz erschöpft von diesen«Marsch von 4^ Meile erst um i r Uhr des Abendsbei Friedland eintraf. Wahrend des Marsches er-hielt sie wiederholt den Befehl zu eilen, und dochwenigstens einige Bataillone zur Unterstützung derKavallerie vorauszuschicken. Obgleich ich von demheutigen KavalLrie - Gefechte bereits unterrichtet war,so wunderte ich mich dennoch als die Garde-Infan-
») Da« Preobrafchenskifche Leibgarde, Regiment folgtenack Mitternacht diese, Kavallerie tur Unterftösun?