französischen Angriff; so wie ich auch stark vermu-the, daß gestern Abend die russische Kavallerie nurzum Schutz des Hauptquartiers in der Stadt Fried-land auf das linke Ufer aufgestellt, und daß so derGeneral Benningsen ganz gegen seinen Willen undgegen alles Erwarten in das heutige Gefecht, wel-ches die unglückliche Schlacht veranlaßte, verwickeltwurde. Wahrscheinlich hoffte und wünschte der Ge-neral Venningseu nichts weiter, als das Corps desMarschalls Lärmes zu schlagen und sich in seiner Po-sition zu behaupten, um sich am Abend wieder aufdas rechte Ufer der Alle zurückzuziehen.
Die französische Armee verstärkte sich von Stundezu Stunde, das Kanonen- und Tirailleurfeuer wurdeimmer heftiger, je mehr Truppen von beiden Seitenauftraten, darum formirte der General Benningsenseine Armee in Schlachtordnung. Es machte dieselbeeinen Bogen vor der Stadt Friedland, und lehnteihre beiden Flügel an die Alle; der Boden, den sieeinnahm, war meist eben; das Mühlenfließ theiltesie in zwei ungleiche Theile. Der rechte Flügelstand an dem Domerauer Holtz oder bei der Ziegeleiund reichte bis an das Mühlenfließ ; der linke Flü-gel, welcher die kleinere Hälfte des Raumes aus-machte, reichte vorn Mühlenfließ bei dem Sortlaker-Walde vorüber bis an die Alle, (hier vereinigen sichdie Landstraßen von Eilau, Bartenstein und Schippen-beil). Der nahe liegende Wald verbarg alle Bewe-gungen des Feindes.