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trugen sehr viel dazu bei, uns den Gewinn der Schlachtzu versichern. Wahrend nun die Batterien unsers lin^kcn Flügels den Feind heftig beschossen, und der GeneralL'Estocq ihn anfing zu verfolgen, wagte es der Feind,welcher das DorfSchloditten besetzt hatte, dennoch nicht,unsern rechten Flügel, welcher blos aus der Divisiondes Generals Tutschkow bestand, anzugreifen, in-dem derselbe durch das Feuer einer starken preußi-schen Batterie, welche der General Fsk dort auf ei-ner Anhöhe etablirt hatte, gedeckt war. Bei Ein-bruch der Nacht ließ ich den Feind noch aus demDorfe Schloditten vertreiben, woselbst er viele Men-schen verlor. Auch die Kosaken haben sich wahrendder Schlacht vorzüglich ausgezeichnet und 4 ?o Ge-fangene gemacht.
Diese mörderische Schlacht, welche den 7ten Fe-bruar UM 3 Uhr Nachmittags anfing, endigte erstden folgenden Tag um Mitternacht. Der Verlustdes Feindes belauft sich nach seinem eigenen Gestand-niß auf 30,000 Mann Tobte und Blefsirte; 200aFranzosen sind zu Gefangenen gemacht, und 12 Adlererbeutet worden. Unser Verlust bestehet aus 12,000Todten und 7900 Blesfirten ; 14 französische Generalesind todt geschossen und verwundet; 9 unserer Gene-rale sind verwundet, doch die mehrsten nur leicht. —
Ich würde die ersten meiner Pflichten verletzen,wenn ich nicht Ew. Kaiserlichen Majestät Truppen dasZeugniß der ausdauerndsten Tapferkeit ertheilte, wel-ches sie verdienen; und Ew. Kaiserliche Majestätunterthanigst versicherte, daß Allerhöchst Dero Armee,