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der Hand bewegt, und läßt an den Fingern phosphorischeSpuren zurück. Bewahrt man dieß Seewasser einige Zeitauf, so verliert es seine funkelnde Eigenschaft, die in heiffenLändern besonders unter der Linie viel stärker ist.
Ob dieses Leuchten der See lediglich von der Reibung derFluthcn herrühre, ob es ein elektrisches Phänomen,oder ein »hosphorischeS, durch Fäulniß erzeugtes Licht sey»oder ob es Myriaden unmerkbarer Seegcschöpfchcn zugeschrie-ben werden müsse, welche wie die Mollusken, Medusenund andere scheinwcrfcnde, zur Klasse durchsichtiger und gal-lertartiger Gewürme gehörigen Thierchcn, das Vermögen be-sizen, nach Willkür zu glänzen, und solches gerade in dem Au-genblick entwickeln, wo sie von irgend einem Körper berührtwerden; oder ob auch die Salziqkcit des SecwasserS — wenig-stens zum Theil, denn in süßem Wasser ist nichts davon be-merkbar, — dazu beytrage, oder endlich ob, allem diesem zu-gleich, oder noch andern unentdecktcn Ursachen hie Phosphores-zenz des Ozeans bcyzumesscn sey, mögen die Naturforschernoch uähcr untersuchen.
Die eben erwähnte Salzigkcit deSMecrwasscrsist gleich-falls eine der Aufmerksamkeit würdige Eigenschaft her See.Der Geschmack desselben ist nicht bloß salzig sondern zugleichbitter. Gegen den Eguator zu ist er schärfer als gegen diePole, hingegen auf der Oberfläche weniger als in der Tiefe. *)
*) Nach neuern Untersuchungen fand sich beynahe keinUnterschied in der Salzigkcit in der Nähe des EguatorS undden Polen . Dr. Pages fand in 100 Pfund Seewasserunter den z-. 4; und ri Grade Südbreite, überall 4