seyn, diesen wüuschenSwertben Zweck vollständig erreichen zukönnen.
Die ersten Versuche, die Geschwindigkeit des Laufs zu er«fahren, bestanden darum, sie durch das langsamere »der schnel-lere Vorbeytreibcn deö Meerschaums in einer bestimmten Zeitzu berechnen; es konnte aber dabey keine Zuverlässigkeit stattfinden, sondern war bloße Schätzung und erforderte eine langeUebung.
Das Log ist noch jezt das gewöhnlichste Instrument, dieFahrt des Schiffs zu berechnen. Die Geräthe desselben be-stehen Figur - in der Logschnur in der Logrolle k,in dem Logbrettchcn 6, und in dem Sekundcnglase, oderbesser, i» einer Taschenuhr, die einen Sckundenwciser hat.
Die Loqschnur oder Logleine ist durch Knoten in ge-wisse Abtheilungen getheilt, welche mit den Meilen im ge-nauesten Verhältnisse stehen; ste ist an die Logrolle festge-bunden und vorsichtig um selbige aufgewickelt, damit sie leichtund unverwirrt ohne Verzögerung ablaufen könne; sie theiltsich bey 0 in drey Luden, an welche daü Logbrettchcnbefestigt ist. Lezteres wird über Bord geworfen und Lurchden Druck des Wassers zurückgehalten, so dass die Leine, wäh-rend das Schiff vorwärts segelt, von der Rolle so lange ab-läuft, bis das Sckundenglas zu Ende, oder die Sclundenuhreine halbe Minute gelaufen ist. So viele Knoten nun abge-laufen sind, so viele Meilen weit segelt das Fahrzeug ineiner Stunde Zeit.
Das Log — dessen ausführlichere Erklärung im beygefügte»Pörterbuche zu finden ist — hat jedoch noch viele Mäugel,