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beauftragt ist, steht bey dem Krähn balken k, Figur is,und wirft das Senkblcy in den Grund; die Lothleinc läuft,damit sie sich nicht verwickle, durch die Hände mehrerer Ma-trafen, die vom Bak bis aufs Halbdcck stehen. In beidenFällen steht der lolhwerfende Mann an der Leiseitc desSchiffs und ruft die Tiefe laut aus.
Die Fernrohre sind nirgends unentbehrlicher als auf demMeere, wo der Gesichtskreis so außerordentlich ausgedehnt,und wo es eben so interessant als wichtig ist, alle Gegen-stände schon in der größten Entfernung zu entdecken. IhrNutzen, Gebrauch und Einrichtung sind zu allgemein bekannt,als daß eine Beschreibung derselben hier nicht überflüssig wäre.Hingegen verdienen die Nacht fernröhre allerdings un-dcsto eher einer besondern Anzeige, da mir, seitdem ich auSdem Scedicnst getreten bin, keines vor Augen gekommen ist,und wenn ich derselben im Gespräche erwähnte, so war diese,wenn ich nicht irre, englische Erfindung nicht nur ganz unbe-kannt, sondern schien sogar unglaublich und unmöglich. Obgleich sie mir anfangs auffiel, so vernachlässigte ich, als ein jun-ger Offizier, diese Nachtfernröhre — blnzll^Ker — als einebekannte Sache, näher zu untersuchen; es ist mir daher un-möglich, ihre Zusammensetzung zu erklären, und ich beschränkemich, blos ihre Wirkung so deutlich als möglich darzustellen.
Obschon diese Nachtfernröhre nicht wie die gewöhnlichenFernröhrc zum augenblicklichen Gebrauche im Nachthäuschenbereit lagen, so machte man dock, kein Geheimniß dar-aus, und ich habe mich viele hundertmal derselben selbstbedient. Ihr AcnßereS unterscheidet sich gar nicht von den