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mn, und aus dcm Resultat ihre Absichten zu entdklc», unddarnach unsern Lauf zu bestimmen»
Wenn man nun erwägt/ daß es auf Lieft Art selten nur.lingt, die Wahrheit zu eriahren, so ist es allerdings ei» gc-jährliches Wagestük für den Kapitän eines neutralen Handels-schiffs/ sich durch Vorliebe oder Haß z» falschen Angab n bewe-gen zu lasten. Befindet er sich noch bey der irregeleitetenFlotte, wenn seine rügen durch andere Nachrichten oder durchden Erfolg entdekt werden / so hat er sich'S selbst zuzuschrei-ben, wenn er als Feind — wofür er sich selbst erklärt hat,—behandelt wird; hat man ib» aber fortsegeln lassen, oder istes ihm gelungen, zu entwischen, so hat er dadurch nur weniggewonnen, und ist » ur jczt einer wohlverdienten Züchtigungentgangen, denn der Inhalt seiner Papiere wird der ganzenFlotte und Lurch die Zeitungen allen Seclcnten mitgetheilt,und er als ein Betrüger bekannt gemacht; wehe!^m, wenner je betreten wird. Auch wird der Souverän, dem diedurch ihn mislcitetc Flotte zugehört, ihn bey seiner Regierungverklagen und Genugthuung fodcrn. Die Schadenfreude unddie von der feindlichen Flotte erhaltene — sehr unwahrschein,liehe — Belohnung möchten ihm daher wohl wenig Vortheilebringen.
Diese Betrachtungen wurden durch die wiederholten Nach-richten veranlaßt, daß der Admiral Lord Nelson auf seinerFahrt nach Wcstindien im Sommer >80; durch die falschenBerichte der amerikanische» Schiffer irregeführt worden ftp,nnd darum die franzöfuche Flotte verfehlt habe. Die Stecht-bcit dieser Nachrichten ist — aus obigen Gründen, — ftbr zubezweifeln. Nelson, groß am Tage -er Schlacht, war nich-t