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Kurzgefasste Stamm u. Rangliste der königl. preussischen Armee, für das Jahr 1792
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N. n. Leibcarabiniers.

1715, befand sich das Reg. bei FehrbeMn, nachber in Pommernvor Wolgnst u. Anklam, u. auf der Znscl Rügen. 1679, jazreeS.im härtesten Winter die Schweden a»S Preußen. 1688, war«§ in der Lct. bei NuyS am Rhein ». vor Äai!erswcrrh. iS 8 s,vor Bonn. Im spnn. Erbsolzskriear war es vor vielen Festnä-hen u. bei Gefechten in Brabanr u. Flandern. 1710, vorBerhün«.1741, bei Mviwitz. 1745, bei Hoheiifriedberg u. Keffeiedorff, 1756,bei Lowositzi 1757, bei Prag, Colliir, Vreßian u. heukhen. 1758,in der Aci. bei Wischau in Mähre», bei Zorndorh- u. bei Hoch-kirch. 1762, bei Liegnitz u. bei Lorgan. 1761, in der Act. beiLangensalja.

Rathenau. Hellblaue Aufschläge, Kragen u.Chemisets. Die Collets, Aufschlage u. Chemisetssind mit einer weissen Borte, worin an beiden Endeneine hellblaue Streife, inwendig aber zwei, so eingeschoben Viereck formiren, befindlich; bei den Offi-ciers aber mit einer breiten jklber. Tresse besetzt..Der zweite Distrikt des Jerichowschen RreiseS,nebst ben Städten: Neu - Haldensleben, wol-mierstedt, Rathenau, Burg, Genthin u. Ieri-chorv. - Der Ob. v. Brand hat 1692 dieses Reg.als ein Dragvnerreg. errichtet, zu welchem-die Dra-goner Leute abgaben. Er wurde auch Chef davon,starb aber noch in demselben Jahre als G. M. Nachihm erhielt es der Markgr. Albert v. Brandenburg.1718 wurde es ein Kürassrerreg. u. auf 5 Esq. gesetzt.Der Markgr. starb 17z l, u sein ältester Prinz, Carl,folgte. Weil dieser aber das Ins. Reg. N. 19 bekam,trat er dieses dem G. M. Gr. v. Truchses zu Wald-burg ab, welcher 17)8 mit Tode abging. Friedrich ll.machte es zum Leibcarabinierreg. u. conferirte es demOb. Gr. v. Wartensleben; er erhielt 174t das Küraf.Reg. N. 9. Ihm folgte der Ob. v. Bredow; er be-kam 1751 als G. L. eine Pens., worauf der G. M.v. Pennavaire folgte. Als dieser 1759 starb, folgteder G.M.v. Bandemer; nach dessen Tode 1764 bliebes vacant bis 1768, da es der Ob. Bar. v Hover-beck erhielt, welcher 1771 als G M. starb u. der Ob.v. Kleist folgte. Dieser erhielt 1775 als G. M. eine