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Quadern sind gußeiserne Sättel befestigt, in welchen dieQuerschwellen lagern. Diese Konstruktionsweise des Unter-baues bietet eine unbedingte Sicherheit gegen jede Ver-schiebung.
Behufs leichter Begehung der Linie durch Bahnwärterund Kontrolpersonal ist der Raum zwischen den Längs-mauern mit Steinmaterial aufgefüllt, worauf das sogenannteBlokage ruht. Es sind dies ebenfalls Treppenstufen, jedochvon behauenen Kalksteinen aus den Brüchen von St. Tri-phon von je 820 mm. Breite.
Oberbau.
Hierzu Taf. II.
Lagerung der Quer schwellen. Fig. 1 und 2. DieQuerschwellen sind mittelst gußeiserner Sättel sicher undfest gelagert. Jede Querschwelle ruht in zwei und in derAusweichung in drei Sätteln. Die Verbindung zwischenSattel und Schwelle ist durch eine 21 mm. starke Schraubehergestellt. Es wurden Sättel nach zwei verschiedenenModellen angefertigt, solche für 30 0 /o und solche für 57°/oSteigung. Die Breite eines Sattels beträgt 160 mm. unddas Gewicht ohne Befestigungsmittel 7 Kg. Nach genauerLegung der Schwellen wurden die Füße der Sättel mitSpencemetall entsprechend untergossen, um dadurch eingenaues und leichtes Justiren der Gleislage zu erreichen.Gegen Schub und Kippen ist der Sattel gesichert durcheinen drei Centimenter tief in den Quader eingreifendenLappen und eine Steinschraube, beide ebenfalls mit Spence-metall umgossen.