H1
vorhin genommenen Bedeutung des Worts zu thunhaben dürfen. Nur an und ausser diesen Grenzenwird es Pflicht, der Sache ihre edlere Bedeutung zmrück zu geben, und der Harmonie des Scheins diehöhere Harmonie der Wahrheit vorzuziehen. Dannwird dem Auge manches heller werden, was falscherWahn bisher mit Dunkelheit umgab; nicht todteElemente werden dann mehr mit einander kämpfen,in ihrem stampf wird, wie im Spiel, des Lebens,Leben, seyn, und näher ihm, dem Geist, gebracht,dem Mittelpunkt von Allem, wird auch das Ganzeendlich, feiner schönen Lösung näher seyn.
Soviel glaubte ich als Einleitung meiner auf demTitel.dieser Schrift angekündigten Arbeit voranschi-cken zu müssen, theils irrn daraus die Methode der-selben einigermassen kenntlich zu machen, theils undvorzüglich aber, um es dem Leser zu' erklären, wieich in derselben mit gutem Gewissen dem bisherigenStandpunct getreu bleiben konnte, ohngeachtet ich,wie die Folge lehren wird, vielleicht zu gleicher Zeit,mit der Ausbildung einer Anficht beschäftigt war, die,wenn auch nicht jener vorigen durchaus entgegen,doch sich gewiss als die reinere ausweisen wird.Nicht zu gedenken übrigens, dass sie schon wegenihrer Neuheit, aller Ausbildung ohngeachtet, nochnicht die Vollendung haben kann, die sie, wenn esnöthig wäre, einer unbedingten Anwendung fähig