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Ich ,fand am 9. September 1795 in Gegen-wart' des A. Andres, dass dieLiift zuMantua,die ich von einem freyen und geräumigen Ortegenommen hatte, 20j~HunderttheiieSauerstoff-*'gas enthielt. Ich nahm bey meiner.Abreise vönMantua etwas von dieser Luft-mit, prüfte lie zu"Venedig mit Kalkwasser und fand, dass lie we-nig über 1 Hunderttheil, kohlenstoffsaures Gasenthielt. Die Luft zuMantua enthielt alsofast die nemliclie Menge Sauerstoffgas, die ich inder zu Verona, Vicenza, Padua und R eg-gio gefunden hatte. Wer möchte aber darumbehaupten, die Luft des erstem Orts sey eben sogesund, wie die- der vier andern Städte? Die
Erfahrung lehrt, wenigstens zu Ende des Som-mers und Anfange des Herbstes, gerade das Ge-gentheil. Es ist nur zu bekannt, dass zu dieserZeit in Mantua Wechselfieber und andere Krank-heiten herrschen, denen der Wohlhabende durchEntfernung von der Stadt zu entgehen sucht,und denen die andern genannten Stiicite kei-nes weges so häufig und periodisch ausgesetzt find.Ich selbst muss, ohngeachtet dessen, dals ich dieLuft zu Mantua so fauerstoffreich als -an andernOrten fand, bekennen, dass ich während meinemkürzen Aufenthalte zu Verona eine Schwerefühlte, die mich bey meiner Ankunft daselbstbefiel, bey der Abreise von da aber-wieder yer-
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