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Elementar-Taktik für die Reiterei, anwendbar für alle europäischen Truppen dieser Gattung / von L. B. v. Rottenburg
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Daher wähle man jur Linienrektere i die größtenund am stärksten gebauten Menschen; für die Vor-postenreiterei aber suche man die kleinere kräftigereMannschaft aus, vnG sie mehr Fakigucn und Beschwer-lichkeiten deS Felddienstes auszustehen hat, als jene.Noch ist bei der Auswahl der Menschen zur Kavalleriedie Rücksicht, daß solches Cingeborne des Landes seynmüssen, nicht zu übersehen, da man auf des AusländersTreue nie so sicher rechnen kann.

So soll der zum Dienst und den Ausführungentaktischer und strategischer Bewegungen und Operationender Kavallerie bestimmte Mann beschaffen seyn, um demvorhabenden Zwecke zu entsprechen.

Das vbengesagke gilt von dem gemeinen Reiter unddessen ersten Führer, dem Unteroffizier, anders werden dieAnsichten hierüber bei den niedern und hohem Offizierender Kavallerie; und obschon im ganzen genommen die er-forderlichen körperlichen und geistigen Eigenschaften auchauf diese zweiten Führer anwendbar sind, so gehört dieserGegenstand doch mehr zu einer Abhandlung über dieAusbildung eines Heeres, als hierher. Ich gehe zu denErfordernissen und Eigenschaften eines zum Kavallcriediensttauglichen Pferdes über.

Zweites Kapitel.

Von der Wahl des PfcrdeS.

Das Pferd, das zum Dienst der Reiterei und zuden auszuführenden taktischen Bewegungen bestimmt ist,muß folgendermaßen beschaffen seyn.