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Elementar-Taktik für die Reiterei, anwendbar für alle europäischen Truppen dieser Gattung / von L. B. v. Rottenburg
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darf man sich nur auf Wallachen und Stuten beschranken,da die Hengste vermöge des Eeschlechtstriebes unter letztem,und auch unter sich selbst zu unruhig zum Dienst seyn würden.Nur die-Spanier allein haben in Europa ganze Regimentervon Hengsten, so wie man auch unter den russischen Truppeneinige Pulks asiatischer Baschkiren mit Hengsten berittengesehen hat; da aber die übrigen europäischen Hengste nichtso häufig und nicht so ruhigen Temperaments sind, so fallensie bei der Bestimmung zur Kavallerie ganz weg. DieStuten sind als ganze Pferde betrachtet, und wegen ihrerDauer sehr brauchbar, dennoch hindert auch ihr Geschlechts«trieb öfters den Reiter, das auszuführen, was er will undsoll; daher suche man bei der Auswahl die Mehrzahl inWallachen zu bestimmen. Die verschiedenen Farben der«selben sind dabei nicht zu berücksichtigen, und die sonst hier,über geherrfchten Vorurthcile abzulegen.

Es giebt in Teutschland, England, Rußland, Polen ,Ungarn und in der Türkei sehr viele Pferde, die die Eigen-schaften eines guten Reiterpferdes besitzen; die französischen Pferde sind meistens schwer und fehlerhaft gebaut, diespanischen Pferde haben zu viel Feuer, und Italien hat nureinige wenige Rassen, die zu Soldatenpferdcn recht tauglichsind. In den teutschen Ländern, zeichnen sich Mecklenburg,die dänischen Inseln, einige Gebirgsgegenden an der Weser und einzelne Theile des Landstrichs zwischen der Oder undElbe in Hervorbringung guter brauchbarer Soldarenpferdeaus. Zur Vorpostenreiterei sind die russischen, dar-unter die moldauischen, wallachische», ukrainischen undtartarischen, die polnischen und ungarischen GebirgspftrdeWegen ihrer Ausdauer am füglichsten zu den Fariguen des