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Elementar-Taktik für die Reiterei, anwendbar für alle europäischen Truppen dieser Gattung / von L. B. v. Rottenburg
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Ohne uns weiter in das Mechanische dieser Materieeiniulasscn, wollen wir nur aus praktischer Erfahrung denSatz aufstellen, daß, nach erfolgte» Angriffsfronkcnmarsch,der richtige und kraftvolle Gebrauch der Reiterwaffen, sowie der Muth und die Tapferkeit der Fechtenden, verbun-den mit der größtmöglichsten Ordnung und der Gewalt, inwelcher die Retter dabei ihre Pferde haben, über den Zweckund Erfolg dieser Bewegung, den Sieg allein entscheiden.

Dieser Angriffsfrontenmarfch wird gewöhnlich in stel<gender Bewegung bis zur Karriere ausgeführt; nämlichdie Schwadron setzt sich, nachdem sie ihren Gesichtspunktgenommen, mit der gehörigen Richtung in Trab, sodannm Galopp und aus diesem fallt sie in die Karriere, wobeizugleich die Reiter die Stellung zum Angriff ihrer Fechtartmit den Waffen annehmen, und entweder die Pferde ver«hatten und in Schritt gesetzt, oder ganz angehalten werden»erlaubt aber die Entfernung vom Feinde diese steigende Be-wegung nicht, so muß man sich gleich aus der vorigenFrontstellung in Karriere setzen.

Der erste Fall, den Angriff in steigender Bewegungzu vollführen, ist für die Ausführung der vorcheilhafteste,da hierbei mehr Ordnung beobachtet werden kann, unddie Pferde durch die steigende Bewegung besser in Athemzur Karriere komme^, und gleichsam darauf vorbereitetwerden. Folgende praktische Regeln müssen dabei beobachtetwerden. Nachdem der Gesichtspunkt gehörig genommen,welches imKriege natürlich der Feind und dessen Stellungist, die R ichtung und Fühlung, welche hier, aus vorhinangeführten Gründen, schon lockerer als gewöhnlich sey"