2Z6
stlltzung an dem aus dem zweiten Gliede hinter ihm halten-den habe; auch damit, wenn er und sein Pferd vom Ge-fecht erschöpft, oder er mit seinen Waffen etwas zu unter-Nehmen hat, als z. V. das Laden des Karabiners oder derPistolen, der Reiter aus dem zweiten Gliede ihn ablöseNnd ersetze, und er nachher dasselbe gegen diesen beobachtenkönne.
Es ist viel über die Stellung und Methode diesesTiraillirens der Reiterei gesagt und gestritten worden;man hat solches in einem, zwei und drei Gliedern verrich-ten wollen und dabei eine ängstliche Eintheilulig der Reitermit Nummern angenommen, nach welchen sie sich ablösensollten, endlich hat man wieder gesagt, es müsse gar keineVorschrift und bcstimmteOrdnung dabei herrschen, sonderndem Plänkertrupp überlassen werden, wie und aufweiche.Art er solche nach Maaßgabe der ihm entgegengestelltenfeindlichen Plänkers einrichten wollte. Die Erfahrung unddie Natur der Sache lehrt aber, daß ersteres, nämlicheine zu sehr zusammengesetzte Eimheilung der Plänkers vordem Feinde nicht ausführbar und nicht zweckmäßig sey,indem dadurch nur mehr Verwirrung entsteht, letzteresaber ganz gegen den guten taktischen Grundsatz: jede Bewe-gung mit möglichster Ordnung auszuführen, anstößt;daher schlage ich die Methode vor, den zum Plänkern be-stimmten fünften Zug in zwei Gliedern auf die angezeigteArt durch die Schwadrons - Intervallen igo bis 200Schritte vor der Front der Schwadron vorzuschicken, undsolchen in zwei Linien mit geöffneter Ordnung fechten, sichgegenseitig unterstützen und ablösen zu lassen. Die Entfer-nung beider Glieder oder Tirailleurlinien würde dabei auf