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Elementar-Taktik für die Reiterei, anwendbar für alle europäischen Truppen dieser Gattung / von L. B. v. Rottenburg
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gegen die Türken, und der amerikanische Revolutionskriegauf die europäischen Reitereien keinen so wesentlichen Ein«fluß in den Veränderungen ihrer Taktik hatten, jenerZwischenraum eines langen Friedens, sage ich, hat diemeisten Reitereien nicht ju der Vollkommenheit gebracht,zu der sie hätten gelangen können. Man entfernte sichnach und nach von den wahren Grundsätzen einer gutenReitertaktik, vernachlässigte sie und verfiel am Ende inIrrthümer; es gab Zeitpunkte darin, die nicht so weitvon den unscigen entfernt sind, wo man die Vollkommen«heit einer Kavallerie nur nach dem fetten oder weniger fetten !Zustande ihrer Pferde beurtheilte, wo man nur auf einhohes Längenmaß der Reiter sahe, die diese wohlgenährten ^Rosse besitzen mußten; nach einer guten zweckmäßigen !Eoldatenreitcrei und gut abgerichteten Pferden, nach Be« >wegbarkeit, Geschwindigkeit und Ordnung in den Mario«vers aber wurde nicht gefragt, ja sogar hielt man esnicht für nöthig, daß der Reiter seine Waffen kenne und ,damit zu fechten verstehe. Diesem gänzlichen Verfall fast !der meisten europäischen Kavallerien kamen jedoch mehreredenkende und vorurtheilsfreie Offiziere dieser Waffe, durchAufstellung richtiger Begriffe und Systeme über die Taktikdieser so wichtigen Truppengattung entgegen, und überallsahe und fühlte man die Wohlthätigkeit dieser Bemühun« igen. Fast alle Reitereien, durch das Licht der Aufklärungerleuchtet, erstanden aus ihrem lethargischen Schlafe, undnäherten sich mit starken Schritten einer größern VollkoM«menheit und Brauchbarkeit. Allein so wie jeder Krieg inseinen Wirkungen auf die meisten Dinge zerstörend ist, soist er es auch auf den Zustand und auf die Vollkommenheit