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Dess Grafen von Pagan neuer Vestungs-Bau / Blaise François de Pagan ; auss dem Frantzösischen in das Teutsche übersetzt, mit nöthigenAnmerckungen, und vielen Kupffern vermehret
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114 Von der Anzahl9. Sol er ſelbige niemahlen in groſſergzahl zu den Außfaͤllen gebrauchen/ ſondern a -kleine Außfaͤll/ und nicht anderſt/ als umb na 7haff:er Urſachen wegen thun laſſen. Danngroſſen Außfaͤll ſind den Belaͤgerten allzett ſch 1lich/ hingegen die kleinen/(ſo ſie anderſt wo 3geſtellt verden /) allzelt nutzlich/ und ob glelden außfallenden wenig auff dem Plat blelbiſts doch ein unwiederbringlichet Schaden/ derꝛgder durch die Anzahl der jemgen/ ſo dem Fein -den Trenchees erſchlagen werden/ noch durch -dern Vortheil nicht kan erſetzt werden. Der 9kan allzeit andere Soldaten an der erſchlagelStell bekommen/ denen in der Veſtung aberſolches verbotten.10. Soll er ſeine Soldaten/ und den-ſten Theil ſeiner Munition auffbehalten/ zu 9ſchirmung der Graͤben/ Breches, Abſchnitten/ 1nern Graͤben/ und inſonderheit die Seürm aliſchlagen. Dann gleich wie in den Außfaͤllen 9Feind einen namhafften Vortheil hat gegenBelaͤgerten/ alſo hingegen haben die Belaͤgertedieſen Orten einen mercklichen Vorthell gegen 1Feind. Darumb iſts billich/ daß man an die -Orten den groͤſten Gewalt brauche/ und GunBlut/ Hertz und Verſtand/ umb ſolche Ort aufßzu defendiren, anwende. An ſolchen Ortenmiůman die Soldaten gebrauchen/ dann ſie werdnicht zu dem End hin beſoldet/ und in den Beſtun -gen unterhalten/ daß ſie in huͤpſcher Orömung,mit fliegenden Fahnen/ klingendem Sptel/ bre

1nenden Lunten/ und Kugeln im Mund vara-

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