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Im Jahre 1809 focht das Regiment in den Schlach-ten von Säver und Natan in Westbothnien, und wurdenach dem Frieden nach Stockholm eingeschifft.
Zm Jahre 1810 wurde es auf der Scherten-Flottenach Carlscrone, zur Bewahrung des Hafens gegen dieEngländer, eingeschifft.
1811 wurde das Regiment zur Besetzung der Küstevom Pommern gebraucht.
Zm Jahre 1812 rückten die Franzosen , angeblich alsFreunde, in Pommern ein, bemächtigten sich der Ein-künfte dieser Provinz, so daß wegen Mangel am Soldezuerst die Ausländer des Regiments, später auch die Ein-gebornen entlassen, die geringe Anzahl der Nationalschwerden zu Kriegsgefangenen gemacht und nach Frankreich ab-geführt wurden.
Im Jahre 1813 wurde das Leib-Regiment Kinigin,aus seinen beurlaubten Soldaten und eingezogenen Recru-ten, wieder auf seine vorige Stärke gebracht, und wargegenwärtig in den Schlachten von Groß-Beeren, Denne-wih, Leipzig und in dem Gefechte bei Dessau .
Zm Jahre 1814 hatte das Regiment an der Belage-rung von Rendsburg , der Eroberung von Friedrichsort und an den Einschließungen von Jülich und MastrichtTheil.
Das Regiment erhielt als Auszeichnung weiße Fahnenmit schwarzen Ecken mit der auf den Czakotblechen befind-lichen Inschrift und zwar die seine das Iste Bataillon imJahre 1816, das 2te Bataillon im Jahre 1820.
Regiments-Commandeurs.
1820 Oberst-Lieutenant v. Psuel, zugleich Comman-deur des 33sten Infanterie-Regiments, wurde 1825Commandeur des Kaiser Alexander Grenadier-Re-giments.
1825 Oberst v. Meyer, zugleich Commandeur des33sten Infanterie-Regiments bis 1829, 1834 mitGeneral-Majors - Charakter pensionirt.
1835 Oberst-Lieutenant, jetzt Oberst v. Borcke.