6l
Kreises in Südpreußen, und die Städte Lebus , Stern-berg, Reppen , Königswalde , Lagow , Svnnenburg,Bomst, Karge, Vratsch, Tirschtiegel, Bentschen undKoppritz. In allem 376 Dörfer und l 1925 Feuerstel-len. Es giebt ab an das Füsilierbat. N. 2.
Stamm. Dieser Reg. wurde 1713 aus 2 Bat.,welche 171Z zusammenstießen, errichtet. Das iste, ausder Cüstrinschen Garnison und 1 Frcicomp. aus Driesenerrichtete Bar., erhielt der G. L. und Gouv. in Cüstrin,Freist, v. Schlabrendorf; das 2te, aus 2 Freicomp.von Peitz , 2 von Memel , und i von Friedrichsburg ge-stiftete Bat. wurde dem G. L. v. pannerviy gegeben.Als dieser 1715 das Reg. N. 13. bekam, stieß sein Bat.zu dem Schlabrendorfschen, und es ward ein Regiment.
Feldzüge. 1715 war das Reg. vor Stralsund , undward zur Eröffnung der Transcheen gebraucht. 1741waren die Gren. beim Sturm auf Glogau ; auch fochtdas ganze Reg. in der Schlacht bei Molwitz, und hattean Todten und Verwundeten einen Verlust von 247Mann. 1745 war es in den Schlachten bei Hohen-friedberg und bei Soor, und griff in letzterer den Feindmit so vieler Unerschrockenstes an, daß es 264 Mannan Todten und Verwundeten einbüßte. 1756 wurde eSzur Einschließung der Sachsen bei Pirna gebraucht.
1757 HE es mir seinen Gren. Prag blokiren, und wurdevon da zur Schlacht bei Collin beordert, wo es an die-sem blutigen Tage, durch häufige Angriffe auf die steil-sten Anhöhen, die vom feindlichen rechten Flügel besetztwaren, die größte Tapferkeit bewies, dabei aber einDrittel seiner Officiere verlor, und dennoch nicht zu-rückwich. Zum Roßbacher Treffen wurden die Gren.genommen. In der Schlacht bei Breslau thaten diebeiden Bat. vortreffliche Dienste, indem sie die feind-lichen Angriffe immer abschlugen. In der Bataille beiLcuthen schlug das Reg. die Feinde aus dem Dorfe, vondem diese Schlacht den Namen führt, und trug zumSiege das mehreste bei. Gleich darauf brauchte es derRöntg zur Belagerung von Breslau und von Liegnitz .
1758 befand es sich bei dem CorpS, das Olmütz 'bela-gerte; darauf wurde es vom Röntge zur Schlacht bei