Füsilierbataillone.
Diese Bataillone, deren jetzt 24 errichtet sind, formiern8 Brigaden, welche nach den Provinzen benannt wer-den. in welchen sie stehen, und deren jede, wenn sievollständig ist, aus Z Bar. besteht. Der älteste Chefdieser z Bat. ist zugleich Chef der Brigade . Die Unter-vfficiere, Schützen und Gemeinen tragen grüntucheneJacken, mit rothem Unterfutter, Ausschlage, Klappenund Kragen von einer abstechenden Farbe, wodurch sichdie Brigaden unterscheiden; weißluchene ChemisetsobneErmel, dergleichen lange Hosen, und kurze schwarz-luchene Stiefeletten. Die Hüthe gleichen der Formnach den Husaren-Filzmkltzen, nur daß sie etwas nie-driger, oben flach und mit keiner Umschlagskrempe ver-sehen sind. Dagegen sind sie zum Schutz gegen Sonneund Regen vorne mit einem hervorspringenden Kläpp-chcn versehen. Unten ist der Huth mit einem schwarz-wollenen Bande, oben mit einem weißwollenen Bande,bei den Untervfficieren aber, nach Beschaffenheit derKnöpfe, mit einer goldnen oder silbernen Treffe umge-ben; vorn an denselben ist ein metallnes Schild, eine»fliegenden Adler vorstellend, und über diesem Schildeeine wollene Rose befestigt, an deren Farbe sich dieeinzelnen Bataillons jeder Brigade unterscheiden. DieMontirung der Gemeinen ist ohne alle Besetzung, dieder Unterofficiere aber auf dem Ermelaufschlage entwe-der mit einer goldenen oder silbernen Bandtresse besetzt,je nachdem das Bataillon gelbe oder weiße Köpfe hat.Die Sabelkoppel wird, wie bei der übrigen Infanterie,um den Leib geschnallt, und besteht, nebst den Patron-taschen-Tambour- und Tornister-Riemen aus schwar-zem Leder. Die z Bat. einer Brigade unterscheidensich bloß dadurch, daß ein Bat. weiße, eins rothe undeins gelbe Puscheln auf den Hüthen tragt.
Die Officiere tragen grüne Röcke mit rothem Un-terfutter, Aufschläge, Klappen und Kragen von einerabstechenden Farbe, weißtuchene Weste», dergleichenlange Hosen und Stieseln, welche bis an das Knieeniinmli»«. 3