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bei tzochheim. 179z ging es mit über den Mein, undwar bei Gnntersblum, Homburg und Iweibrücken; indem Gefechre beim Kettricher Kof, in der Schlacht beiPirmasens , und in der dreitägigen Schlacht bei Kaisers lautern . Vom izten December 179g bis den zten Ja-nuar 1794 hatte das Regiment bei Limbach, und so-dann auf dem Rückzüge von Landau nach Worms täg-liche Gefechte. Sodann war es mit in den Gefechtenbei Frankenthal , Deidesheim , Kirweiler, Fenningenund in der abermaligen Schlacht bei Kaiserslautern .
Anmerk. Weil dieses Reg. im jährigen Kriege sich ganzbesonders die Gnade Friedrich H erworben, so hatte es dieErlaubniß, so stark zu seyn, als es wvl'te. Es bekam im-mer die Bezahlung nach dem wirklichen Bestände, ohne sichan die bestimmte Starke, die sonst ein Regiment haben soll,zu binden.
Chefs:
i/gr Ob. Graf v. Hoditz, nahm Abschied.
1746 — v. wechmar, erhielt Pension.
17s? — ». Werner, starb als G. L.
178s — v. Gröling, erh. als G. L, mit Pens. Abschied.1791 — v. wolfradt, starb als G. L-rzoo — v. Schimnrelpfennig, jetzt G. M.
N. 7. Regiment Köhler.
(Preußische Inspektion.)
Oarnison. Kuttno, Zagarowo, Stawiszin, Pionteck, Jllow, Klodowa, Kolla, Szadeck, Kowall undWartha.
Uniform. Zdellblaue Pelze mit schwarzem Bor-stoß, citrongelbe Dollmans, worauf ein hellblauerKragen und dergleichen Aufschlage, weiße Schnüre undKnöpfe, hellblaue, mit weißen Borten besetzte Säbel- itaschen, hellblaue Schärpen mit weißen Knöpfen, und >Filzmützen. Die Pelze und Dollmans der Officiere 'sind mit silbernen Schnüren besetzt.