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Nach der za .einem allgemeinen Angriff gegebenen Disposition giengen die dreioben erwähnten hei Gossa zusammengezogenen Brigaden, nemlich die 9 te , io te und I2 tcdes Morgens 8 Uhr mit 50 Stück Geschütz in der Front, unter Anführung des Gen,Lieut. v. Kleist vor, und zwar die lo te Brigade ( Pirch ) und die 9 te Brigade(Klüx ) zuerst, welcher die i2 te Brigade (Prinz August) folgte. Die Brigadev. Pirch erhielt Befehl, die vor Gossa liegenden Höhen zu occupiren. Diese undauch Wachau wurden vom Feinde verlassen gefunden, und der Marsch fortgesetzt.Die Brigade v. Klüx gieng, Gossa rechts lassend, vor, und folgte der io ten und12 teil Brigade als Reserve. Wachau, welches der Feind befeits verlassen hatte,wurde von ihr besetzt, und so lange besetzt gehalten, bis die eben erwähnten zweiBrigaden, weiter vorgerückt waren.
Die Brigade Pirch fand im Vorrücken die Schäferei Meisdorf vom Feindezwar besetzt, doch wich er bei den, zu einem ernstlichen Angriff gemachten Anstaltenauch hier bald zurück. Diese Brigade schlofs sich links an die OesterreichischenTruppen des Colloredo’ sehen Corps an, und rückte mit ihnen in gleicher Höhegegen Probstheida vor. Die Brigade Klüx folgte. Die Brigade Prinz Augusthatte sich hei Meisdorf , da Klüx rückwärts in Wachau stand, auf den rechtenFlügel gezogen, und rückte über die Ziegelei gleichfalls gegen Probstheida vor.
Dieses Dorf, im Mittelpunkt der feindlichen Stellung gelegen, war für dieFranzosen sehr wichtig und stark besetzt. Man beschlofs es daher mit Sturm zunehmen. Doch dieses war kein leichtes Unternehmen. Der Angriff desselben wardurch die jeden Garten umgebenden, ungefähr einen Fufs starken Lehmmauern, durchmehrere massive Gebäude, so wie durch die rechts und links stehenden feindlichenBatterien mit grofsen Schwierigkeiten verbunden. Zum Soutien hatte aufserdem nochder Kaiser Napoleon grofse Infanterie-Massen, meistens aus der Garde bestehend,zwischen Prcbstheida nnd Stötteritz aufgestellt. (S. den Schlachtpian Taf. II.)
Die Brigade Prinz August erhielt Nachmittags 2 Uhr den Befehl, Probst-heida mit Sturm zu nehmen. Die Schützen der Füselier - Bataillons waren be-reits tief in das Dorf gedrungen, und schon bis zu einer feindlichen Batterie,welche stehen geblieben war, gelangt, als sehr bedeutende feindliche-Verstärkungensie zwangen, dasselbe wieder zu verlassen. Die Brigade gieng bis an die äutseveMauer des Dorfes zurück, wo sie Halt machte, und sich unter dem heftigsten Kar-tätschenfeuer sogleich wieder in Colonnen bildete. Prinz August stellte sich vonneuem an die Spitze seiner Brigade, und alle Offiziere wetteiferten, ihren Umerge-