Grabrede von Hrn. Baltard.
„schwächlich war, begleitete ihn sein treuer Führer, sein Sohn, der„sein Mitarbeiter geworden war, in die Sitzungen des Instituts und„in die Kunstschule, von der er ausgetreten war. Der Liebe seiner»Collegcn gewiß fühlte er sich da noch glücklich, wenn er sie nur„hören konnte. Im Kreise seiner Familie und vertrautesten Freunde,„deren zärtlichster Sorgfalt er der einzige Gegenstand war und deren„Werrh er so gut zu schätzen wußte, hat er beinahe bis zum letzten„Augenblicke nicht aufgehört, Beweise von jener Liebe zur Kunst,„von jenem Geiste der Darstellung und Untersuchung zu geben, der„seine schöne und thätige Laufbahn so nützlich für die Wissenschaften„machte, deren Grenzen er erweitert hat.
„Möge er daher im Frieden ruhen! Der gelehrte, der nützliche,„der rechtschaffene Mann stirbt nicht, er lebt auf immer in dem„Herzen derer, welche daS Studium und dessen segensreiche Früchte„zu schätzen wissen".