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Erster Band.
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80
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80 Kenntniß der Baumaterialien; 1. Abtheil. 1. Kap.

17ä. Bei der Mariniere giebt es einen Marmor von derselbenGattung, Oslüsna genannt.

Alabaster aus Italien .

176. Sicilien liefert einen sehr schönen weißen Alabaster, ausdem man Basen und Bildsäulen fertigen kann; er kommt aus demGebiet von Entella in dem Thal von Mazara .

177. In der Gegend von Volterra im Toskanischen kommenmehrere Alabastersortcn und besonders weißer vor; er ist sehr schönund durchsichtig.

178. Der sogenannte ^lsbsstro llells Oeeina ist schmutzig weiß,mit Grau vermengt.

179. Der ^labsstro liiKlo cki Volterra ist auch mit Grau ver-mengt, aber weiß getüpfelt.

180. Der Alabaster, den man aus Cotognino, Monracuto undMontiert bezieht, ist braungelb wie verbrannter Zucker; er ist durchmehrere Schattierungen geädert und nimmt eine schöne Politur äü.

181. Der sogenannte ^lsbsstro xisllo «li Volterra ist gelblich!weiß und gelb geädert.

182. Der Alabaster keeorello ist mit weiß und gelblicht grauvermengt.

183. Bei Montier! kommen sehr schöne Alabaster vor mit braunen,gelben und weißen Adern, welche fein, wellenförmig und abgesondertsind, daher man ihn Illniato nennt.

184. Es giebt eine andere Art gestreiften Alabaster, Ilaisto «liKoma genannt; er ist rölhlich weiß und gelb olivcnfarbig gestreift.

Französische Marmore.

Es giebt in Frankreich eben so schöne Marmore von jeder Gat-tung , als die von Italien und Spanien sind; sie halten den Vergleichmit den geschätztesten antiken Marmoren aus: allein die Berühmtheit,welche die fremden Marmore schon seit langer Zeit haben, die Gewohn-heit und der Mangel an gehöriger Benutzung unserer Marmorbrüchesind die einzigen Ursachen, die uns bis jetzt für diesen Gegenstandvon Italien und Spanien zinsbar gemacht haben. Beinahe in allenDepartements giebt es Marmorbrüche; ihre Anzahl ist beinahe anzweihundert: wollte man alle Marmore Frankreichs beschreiben, sowürde diese Arbeit ein beträchtliches Werk für sich ausmachen, allein