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Erster Band.
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131
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Kenntniß d. Baum.; v. d. Italienischen Stcinarten. 131

Die zweite Gattung ist ein wenig härter und dauerhafter, alsdie beiden andern, daher sie sich mehr zum Tragen großer Lasten eig-net; aber an der Lust werden die Steine derselben schwarz.

Die dritte Gattung ist die weichste und schwächste, aber leichterzu bearbeiten, und widersteht weniger den Einwirkungen der Atmos-phäre. Die salzigen Ausdünstungen des McercS zerstören sie schnell.

Stcinarten vorn südlichen Italien .

Steine von Toökana.

Die zu Florenz gebräuchlichen Hausteine sind:

313. Der kietrs Lixia von dunkelgraucr Farbe; er ist ziemlichhart und wird an der Spitze der Ginevra bei dem Pallast Pitti ge-brochen: die daselbst gebrochenen Quader sind nur 1'/- Meter lang,und kommen bankweise zu Tag, ihre Dicke wechselt von 16 — 65 Cen-timetcr ab. Ihr Korn ist rauh, doch verarbeitet man sie am ge-wöhnlichsten.

314. Eine andere Steinart bezeichnet man mit dem Namen Alu-eixuo oder Haustein. Davon giebt es zwei Sorten: die eine vonbläulicht grauer Farbe nennt man kiotru 8erens;

315. und die andere von röthlich grauer Farbe, kietrs Lixis,oder bloß mseigno. Sie kommen von Fiesoli und Eeseri, wo sie ingroßen Massen von 15 — 16 Meter Länge und 5 — 6 Meter Breiteund eben so viel Dicke vorkommen.

Man zerlegt diese Massen in Quader von beliebiger Größe').

Das Korn dieses Steins, der Feuer mit Stahl giebt, ist ziemlichfein, aber hart und mit glänzenden Stellen bestreut: er läßt sichziemlich gut bearbeiten und ist selbst politursähig.

216. Der zu Sicna, Lukka und Pisa gebräuchliche Baustein isthart und talkartig, röthlich weiß, feinkörnig, aber voll Löcher undvon der Art, die man in Rom unter dem Namen trsvertino kennt.

Steine von Rom .

317. Der schönste ist der sogenannte trsvertiiiv; man bricht ihnbei Tivoli von theils älteren, theils neuen Steinbrüchen; bei Civita

1) Die Säulen der Kirche E. Lorenzo zu Florenz , die unten 60 Centim.dick und 7'/, Meter hoch sind, und aus einem Stück bestehe», sind von diesemStein, desgleichen die der heiligen Geistkirche (8. 8pi6lo), des Oistzial-Pal-lastes und mehrerer anderer Gebäude dieser Stadt. Anmerk d. Vers.

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