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Erster Band.
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Kcnntn. d. Baum.; Laub- ».Nadelhölzer v. Europa . 28.i

Zn der Baukunst ist der Gebrauch dieses Holzes sehr begrenzt.Im Trockenen hält es sich zwar ziemlich gut, aber der Witterungausgesetzt und in der Feuchtigkeit hat es keine Dauer.)

(Accum I. Bd. S. 98.) Zusatz d. Uebcrs.

15. Die gemeine Fichte s)»nus p-eea ') ist ein

harzigter Baum, von dem es mehrere Arten giebt, meistenssind es aber hochstämmige Bäume, die mit Zweigen besetztsind, welche stufenweise um den Stamm herumgehen. Je nachdem Verhältniß des Wachsthums dieses Baumes verdorren dieuntersten Zweige, fallen ab und lassen an ihrem Platze Knor-ren , die nur wie Bolzen oder Zapfen am Stamme zu haltenscheinen.

Diese Baumart wächst viel schneller, als die Eiche, mit 60 Jah-ren (?) hat sie den letzten Grad ihrer Entwicklung erreicht, währenddie Eiche 150 Jahre braucht. Von dem 25. Jahre an kann manHarz daraus ziehen, so daß, nachdem man 15 —20 Jahre lang einenjährlichen Nutzen von diesem Baume gezogen hat, derselbe noch sehrtaugliches Zimmcrwerks-Holz giebt, indem man behauptet, daß daSAusziehen des Harzes seiner Güte nicht schade, wenn man auf dieSchonung des Baumes Bedacht nehme. Aus dem Fichtenholze ver-fertigt man Mastbäume, Schiffsverklcidungcn, Dielen, alle ArtenBretter zu Tischler-Arbeiten, Teichel zu Wasserleitungen, Pum-penröhrew rc.

(Die Fichte ist der gemeinste Waldbaum im nördlichen Deutschland ,sie wächst im hundertsten bis hundcrtzwanzigsten Jahre zu einer Höhe

t) Bei der Unbestimmtheit, mit welcher Hr. Rändelet die Namen derNadelholz-Gattungen ausdrückt, ist es sehr schwer, den richtigen botanischenName» jeder Gattung zu errathen. Die Unterscheidnngs - Kennzeichen derNadelhölzer bestehen in der Art, wie die Nadel» an den Zweigen sitzen.

-) Bäume mit 2—5 Nadeln in einer Scheide gehören zur Gattung derKiefern.

I') Solche, deren Zweige mit ganzen Nadelbüschel» beseht sind, zur Gat-tung der Lerchen.

c) Solche, die weiche »nd breite Nadeln auf zwei entgegengesetzten Seitender Zweige einfach und kammanig tragen, zur Gattung der Tannen.

ck) Und solche, deren Zweige mit steifen und schmale» Nadeln rimgs umherbeseht sind, zur Gattung der Fichten.

Anmerk. v. Urbers.